Sonntag, 19. April 2026

Hormus-Blockade: Was steckt hinter der GB+F+30-Kooperation "Freedom of Navigation"?

Hormus, AI, gemeinfrei
Großbritannien und Frankreich führen aktuell eine Koalition von etwa 30+ Staaten an, um die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen – als Reaktion auf Irans De-facto-Blockade und Angriffe auf Handelsschiffe. 



Die Hormus-Koalition: „Freedom of Navigation“


Worum geht’s?


Iran hat nach US- und israelischen Angriffen Ende Februar 2026 die Straße von Hormus praktisch gesperrt: Minen, Drohnen- und Raketenangriffe auf unbewaffnete Handelsschiffe, Angriffe auf Öl- und Gasinfrastruktur. Durch die Meerenge gehen ca. 20 % des weltweiten Öls und LNG. Die steigenden Energiepreise belasten die Lebenshaltungskosten weltweit. 


Was machen Großbritannien und Frankreich?

  • Co-Gastgeber: London und Paris organisieren seit März/April 2026 Gespräche mit 30–40 Staaten.

  • Ziel: Eine „rein defensive“ multinationale Mission, getrennt von den Kriegsparteien, die Schiffe durch die Meerenge eskortiert, Minen räumt und Angriffe abschreckt.

  • Wer ist dabei? Genannt werden u.a. Deutschland, Italien, Niederlande, Japan, Kanada, Belgien, VAE, plus viele weitere. Die USA sind ausdrücklich nicht beteiligt.

  • Zeitplan: Erst Minenräumung, dann geschützter Tankerverkehr, sobald ein Waffenstillstand steht. Militärische Planungen laufen bereits bei Armeechefs-Treffen in Paris und London. 

Politischer Hintergrund: Trump hat mitgeteilt, andere Länder müssten die Meerenge selbst sichern. GB/Frankreich springen ein und zeigen, dass „Europas engste Verbündete“ Verantwortung übernehmen, ohne die Kriegspläne Trumps zu teilen. Gleichzeitig lehnen sie Trumps Idee von „Tolls“ oder Privatisierung der Meerenge ab. 

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