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| Hormus, AI, gemeinfrei |
Die Hormus-Koalition: „Freedom of Navigation“
Worum geht’s?
Iran hat nach US- und israelischen Angriffen Ende Februar 2026 die Straße von Hormus praktisch gesperrt: Minen, Drohnen- und Raketenangriffe auf unbewaffnete Handelsschiffe, Angriffe auf Öl- und Gasinfrastruktur. Durch die Meerenge gehen ca. 20 % des weltweiten Öls und LNG. Die steigenden Energiepreise belasten die Lebenshaltungskosten weltweit.
Was machen Großbritannien und Frankreich?
- Co-Gastgeber: London und Paris organisieren seit März/April 2026 Gespräche mit 30–40 Staaten.
- Ziel: Eine „rein defensive“ multinationale Mission, getrennt von den Kriegsparteien, die Schiffe durch die Meerenge eskortiert, Minen räumt und Angriffe abschreckt.
- Wer ist dabei? Genannt werden u.a. Deutschland, Italien, Niederlande, Japan, Kanada, Belgien, VAE, plus viele weitere. Die USA sind ausdrücklich nicht beteiligt.
- Zeitplan: Erst Minenräumung, dann geschützter Tankerverkehr, sobald ein Waffenstillstand steht. Militärische Planungen laufen bereits bei Armeechefs-Treffen in Paris und London.
Politischer Hintergrund: Trump hat mitgeteilt, andere Länder müssten die Meerenge selbst sichern. GB/Frankreich springen ein und zeigen, dass „Europas engste Verbündete“ Verantwortung übernehmen, ohne die Kriegspläne Trumps zu teilen. Gleichzeitig lehnen sie Trumps Idee von „Tolls“ oder Privatisierung der Meerenge ab.
