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| Demo vor Schule (KI, gemeinfrei) |
entstehen dort, wo politische Ideologien demokratische Grundregeln, Respekt, Vielfalt und dialogfähigen Diskurs ablehnen oder infrage stellen. Studien und pädagogische Praxis zeigen, dass vielfältige politische Bildung, demokratische Wertevermittlung und Resilienzförderung entscheidende Schutzfaktoren gegen radikale Störungen sind. (PubMed)
Es gibt inzwischen belastbare quantitative Daten darüber, wie häufig politisch motivierte und extremistische Vorfälle an Schulen vorkommen. Sie zeigen zwar nicht direkt, wie viele Schüler „radikalisiert“ sind, aber sie geben messbare Hinweise auf das Auftreten extremistischer Verhaltensweisen und politisch motivierter Störungen im schulischen Umfeld.
1. Rechtsextreme Vorfälle an Schulen – steigender Trend
Aktuelle Berichte aus mehreren Bundesländern zeigen einen deutlichen Anstieg rechtsextrem motivierter Vorfälle an Schulen:In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2025 bis Mitte Oktober 70 rechtsextreme Vorfälle registriert (z. B. Hitlergruß, Hakenkreuze, antisemitische Sprüche) – mehr als in den Vorjahren (2024: 53; 2023: 38) (DIE WELT).
In Nordrhein-Westfalen waren in 2024 insgesamt 452 rechtsextreme Taten an Bildungsstätten (Schulen und Unis) dokumentiert, gegenüber 277 im Jahr 2023 (DIE WELT).
Laut stern.de-Auswertung zeigen polizeiliche und schulische Statistiken bundesweit steigende Zahlen rechtsextremer Straftaten und Vorfälle an Schulen, teils mit deutlichen Zunahmen zwischen 2015 und 2024 in mehreren Bundesländern (stern.de).
Diese Zahlen belegen nicht direkt Radikalisierung einzelner Personen, sie dokumentieren aber Vorfälle mit extremistischem Hintergrund, die im schulischen Raum auftreten und gezählt werden.
2. Warum diese Zahlen relevant sind
Politisch motivierte Straftaten und Vorfälle an Schulen werden oft erfasst, wenn sie:- Straftaten mit extremistischem Bezug sind (z. B. öffentliche Verherrlichung verfassungsfeindlicher Symbole)
- als nicht-strafbare Vorfälle im schulischen Kontext gemeldet werden (z. B. Propagandamaterial, diskriminierende Aussagen, Hakenkreuz-Schmierereien innerhalb der Schule),
- oder wenn sie im Rahmen schulinterner Meldesysteme dokumentiert werden (stern.de).
3. Rechtsextremismus als größter erfasster Bereich
Auch über Schulen hinaus zeigen die Verfassungsschutz-Daten, dass politisch motivierter Extremismus in Deutschland – gemessen an Straftaten und Personenpotenzial – stark rechtsextreme Ausprägungen aufweist:
Insgesamt wurden 2024 bundesweit rund 37.800 rechtsextremistische Straftaten registriert, was ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr war (Reddit).
Das rechtsextremistische Personenpotenzial wurde 2024 auf etwa 50.250 Personen geschätzt (Reddit).
Diese übergreifenden Extremismuszahlen stimmen in der Tendenz mit den schulischen Vorfällen überein: rechtsextreme Inhalte und Delikte dominieren die erfassten Fälle in Bildungseinrichtungen, was sich auch in der schulischen Statistik widerspiegelt.
4. Limitierungen der Daten
Wichtig zu wissen:- Keine einheitliche bundesweite Erfassung: Nicht alle Bundesländer dokumentieren schulische Vorfälle gleich systematisch (stern.de).
- Unterschiedliche Erfassungskriterien: Polizeiliche Kriminalstatistik und schulinterne Meldesysteme verwenden nicht immer die gleichen Kategorien (stern.de).
- Keine direkte Messung von „Radikalen“: Vorfälle sind ein Verhaltensindikator, aber sie zeigen nicht automatisch, wie viele Schüler ideologisch radikalisiert sind – dafür wären differenzierte Befragungen erforderlich.
5. Fazit — Was die Zahlen aussagen
Die Zahlen zeigen einen realen und messbaren Anstieg von politisch extremistischen Vorfällen an Schulen, insbesondere im Bereich des Rechtsextremismus.
Sie dienen als Indikator gesellschaftlicher Radikalisierungstendenzen unter Jugendlichen – denn sie spiegeln, wie oft Schule direkt von extremistischen Symbolen, Sprüchen oder Verhaltensweisen betroffen ist.
Sie belegen nicht, dass ein hoher Prozentsatz an Schülern radikalisiert ist, sondern dass radikale Inhalte und Verhaltensweisen im schulischen Alltag zunehmen und dokumentiert werden.
Beispiel Mobbing und Bullying
Man könnte sagen, dass Mobbing und Bullying eine Art von sozialer Interaktion sind, bei der eine Person oder eine Gruppe von Personen eine andere Person systematisch und wiederholt schikaniert, belästigt oder einschüchtert. Dies kann verbal, physisch oder psychisch geschehen und kann sowohl online als auch offline stattfinden.- Einige mögliche Gründe für Mobbing und Bullying an Schulen könnten sein:
- Soziale Hierarchien und Machtstrukturen
- Mangelnde Empathie und soziale Kompetenz
- Druck von Peers und Gruppenzwang
- Unsicherheit und Angst
- Fehlende Aufsicht und Unterstützung durch Lehrer und Eltern
Es ist wichtig, dass Schulen und Eltern gemeinsam daran arbeiten, ein positives und unterstützendes Schulklima zu schaffen, in dem jeder Schüler sich sicher und respektiert fühlt.
Schulen können manchmal Orte sein, an denen Mobbing und Bullying unentdeckt bleiben, insbesondere in Bereichen, die nicht direkt von Lehrern oder Aufsichtspersonen überwacht werden, wie z.B. in den Gängen, auf dem Schulhof oder in den Pausen.Es ist wichtig, dass Schulen Maßnahmen ergreifen, um diese "blinden Flecken" zu minimieren und sicherzustellen, dass alle Schüler sich sicher und geschützt fühlen. Dazu gehören:- Regelmäßige Aufsicht und Patrouillen in den Gängen und auf dem Schulhof
- Schaffung von sicheren Räumen, in denen Schüler sich zurückziehen können, wenn sie Hilfe benötigen
- Förderung von Empathie und sozialer Kompetenz durch Unterricht und Projekte
- Einbeziehung von Schülern, Lehrern und Eltern in die Prävention und Bekämpfung von Mobbing und Bullying
Es ist auch wichtig, dass Schüler wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe benötigen oder wenn sie Zeuge von Mobbing oder Bullying werden.
- Einige mögliche Gründe für Mobbing und Bullying an Schulen könnten sein:
- Soziale Hierarchien und Machtstrukturen
- Mangelnde Empathie und soziale Kompetenz
- Druck von Peers und Gruppenzwang
- Unsicherheit und Angst
- Fehlende Aufsicht und Unterstützung durch Lehrer und Eltern
- Regelmäßige Aufsicht und Patrouillen in den Gängen und auf dem Schulhof
- Schaffung von sicheren Räumen, in denen Schüler sich zurückziehen können, wenn sie Hilfe benötigen
- Förderung von Empathie und sozialer Kompetenz durch Unterricht und Projekte
- Einbeziehung von Schülern, Lehrern und Eltern in die Prävention und Bekämpfung von Mobbing und Bullying
Die bundesweiten Erhebungen für 2025 zu rechtsextremen Vorfällen an Schulen zeigen, dass es kein vollständig einheitliches bundesweites Lagebild gibt – viele Länder *erfassen diese Vorfälle nicht einheitlich oder gar nicht statistisch*. Das macht genaue Vergleiche schwierig. ([WEB.DE][1])
Nach verfügbaren Daten aus Landespolizeien und Schulämtern deutet sich folgendes an: ([stern.de][2])
Berlin
Bis Anfang Oktober 2025 wurden ca. 95 rechtsextreme Straftaten an Schulen gemeldet (z. B. Hitlergrüße, Propaganda, Beleidigungen. ([stern.de][3])
Baden-Württemberg (s.o.)
Brandenburg
Polizei registrierte rund 216 rechtsextreme Straftaten an Schulen bis Oktober 2025. ([stern.de][3])
Schulämter meldeten 2024 sogar bis zu etwa 605 Vorfälle – weit über rein polizeilich erfasste Taten. ([stern.de][2])
Nordrhein-Westfalen (s.o)
Rheinland-Pfalz & Hessen
Rheinland-Pfalz hatte bis August 2025 mindestens 39 Vorfälle gemeldet (knapp unter dem Vorjahr). ([stern.de][3])
Hessen zeigte auch zweistellige bis dreistellige Fallzahlen, allerdings ist die Trendlage je nach Erhebung unterschiedlich. ([stern.de][3])
Konkrete Stadt-Fallbeispiele 2025
Duisburg (Nordrhein-Westfalen)
Mehrere Schulen wurden im April 2025 nach *rechtsextremen Drohungen/Threat-Mails* vorsorglich geschlossen; etwa 17 – 20 Schulen betroffen. ([dailyfinland][4])
Quellen:


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